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Künstlerische
Techniken und Methode:
Landschaftsfotografie
Ich
fotografiere fast ausschließlich in unmittelbarer Heimatnähe.
Alle hier ausgestellten Fotos wurden im westlichen Landkreis Neuburg/Schrobenhausen
aufgenommen. Die Heimatnähe hat den Vorteil, dass die Motive bei
ungünstigen Licht- oder Wetterverhältnissen wiederholt aufgesucht
werden können. Außerdem können die Aufnahmen während
einer sich ändernden Vegetation optimiert werden. Bis jetzt habe
ich als Motiv die Donauauen bevorzugt, durch die sich unsere Landschaft
recht abwechslungsreich gestaltet. Die meisten hier gezeigten Aufnahmen
entstanden ab dem Jahr 2001.
Ich arbeite mit einer analogen Kleinbild-Spiegelreflex-Ausrüstung
(Minolta 7000i). Die Negative lasse ich mit mindestens 13,5 Megapixel
professionell einscannen. Die Ausdrucke erstelle ich selbst, auf meinem
Canon W6200 (max. A1-Format) mit lichtechter, pigmentierter Tinte.
Authentizität:
Im digitalen Zeitalter stellt sich die Frage nach der Authentizität,
da am Computer heute mit relativ geringem Aufwand künstliche Landschaften
zusammengesetzt werden können. Ich stelle keine Verfremdungen oder
Montagen her, sondern setze die digitale Bildbearbeitung ein, um einen
möglichst ursprünglichen Eindruck der Landschaft darzustellen,
den das Filmmaterial wegen des hohen Kontrasts des natürlichen Lichts
oft nicht wiedergeben kann. Daher muss zum Beispiel gelegentlich ein zu
hell wiedergegebener Himmel nachbearbeitet werden. Außerdem führe
ich nur kleine Retuschearbeiten durch, die sich auf das Entfernen von
kleinen, im Vordergrund ins Bild ragenden Ästen oder ähnlichen
Kleinigkeiten beschränken. Deshalb können meine Landschaftsbilder
als authentisch bezeichnet werden. |
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Simulierte Welten
Die
Collage „Simulierte Welten“ entstand nach einem Wissenschafts-Bild
(oben) aus der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“
(1/95). Dabei handelt es sich um die Simulation der Druck-
und Temperaturverhältnisse in einem Flugzeugtriebwerk. Die
Bildidee entstand aber erst einige Wochen nachdem ich dieses Bild
gesehen hatte. Es war ein dazu kontrastierendes Bild (Simulation
einer Supernova - Bild unten) in einem Buch über Computersimulationen,
bei dessen Betrachtung ich sofort den Einfall hatte. Von einer einfachen
Zusammenstellung aus drei Bildern habe ich die Idee zuerst rein
im Kopf weiterentwickelt, bis ich schließlich einen Vorentwurf
anfertigen konnte. Einige wichtige Bilder hierzu, wie z.B. die Rakete,
hatte ich bereits in meiner Buch- oder Zeitschriftensammlung. Allerdings
musste ich auch zahlreiche Medien nach passenden Bildern durchsuchen.
Das Bild entstand noch in klassischer Collagetechnik, also durch
das Ausschneiden und Zusammenkleben von Farbkopien. Einige Bilder
wurden anschließend noch mit Farbstiften retuschiert. Die
Triebwerksimulation habe ich manuell kopiert und dann mit Bleistift
und Radiergummi solange verändert, bis der Entwurf meiner Vorstellung
entsprach. Anschließend ließ ich die Zeichnung am Computer
farblich verändern und ausdrucken. |
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Abstrakte
Kunst
Im
Augenblick sind nur drei Bilder ausgestellt, die ich am Computer fertig
gestellt habe. Weitere Entwürfe will ich in Acryl ausarbeiten. Überwiegend
handelt es sich um gegenstandslose Darstellungen, die genau genommen der
„Konkreten Kunst“ zugeordnet werden.
Ich bringe gerne schnell mehrere Entwurfsansätze aufs Papier und
entwickle dann den besten Ansatz weiter. Eine interessante Methode ist
auch das experimentelle Verschieben von übereinander liegenden Klarsichtfolien,
auf welche geometrische Figuren aufgezeichnet wurden. Die beschriebenen
Entwurfsmethoden haben einen sehr experimentellen Charakter, wobei viele
Ansätze auch wieder völlig verworfen werden. Eine Bildaussage
spielt für mich bei der Entwurfsarbeit keine Rolle. Es kommt jedoch
manchmal vor, dass sich durch Zufall eine Bildaussage anbietet, welche
dann weiter ausgearbeitet wird.
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Zitate zu „Simulierte
Welten“ und „Satire mit Zitaten“
Folgender
Zeitungsartikel war der Beginn meiner Zitate-Sammlung:
„Bodenkontrolle sprengt Ariane 5. . . Dies sei notwendig geworden,
weil die Rakete von ihrem vorgegebenen Kurs abgewichen war, teilte die
ESA mit. Von einer „abgrundtiefen Enttäuschung“ sprach
ein Manager. Andere hatten Tränen in den Augen. „Wir hatten
alle Systeme immer und immer wieder überprüft und deswegen wiederholte
Startverzögerungen in Kauf genommen.“ (Donaukurier, 1996)
Der Zusammenhang zu meiner Collage „Simulierte Welten“ war
sozusagen offenkundig. So entstand die Idee, Zitate zu meiner Collage
zu sammeln. Nachdem meine Sammlung etwas umfangreicher wurde, ergaben
sich zwischen einigen Zitaten interessante Zusammenhänge. Daher begann
ich, auch Zitate zu anderen Themen zu sammeln. Meist waren es Artikel,
die über ungewöhnliche Ereignisse berichteten oder besonders
ansprechend geschrieben waren, die später den Kristallisationskern
für die weitere Arbeit bildeten (z.B. für „Idealismus
und Masseng.“ – Schüler halten CO2-Ersparnis auf Schecks
fest). Es handelt sich ausnahmslos um ernsthafte Themen, die mehr
oder weniger karikiert dargestellt sind oder aus einer ungewöhnlichen
Perspektive betrachtet werden. Bei den Zitaten zu „Simulierte Welten“
handelt es sich überwiegend um eine lose Zusammenstellung der Zitate,
während die Satire-Themen einen stärkeren inneren Zusammenhang
haben. Die Satire-Themen können sehr einseitig und stark verzerrt
oder aber auch kontrovers und relativ breit dargestellt sein. Themen die
eine starke Aktualität in den Medien hatten, brachten durch die große
Auswahl natürlich das beste Ergebnis. Andere Themen kann ich mit
der Zeit hoffentlich noch ergänzen.
Einige Zitate können als zeitlos angesehen werden und bleiben daher
meist veröffentlicht, während Andere mehr einen tagesaktuellen
Bezug haben und deshalb irgendwann wieder entfernt und falls möglich
durch Aktuellere ersetzt werden. Ich bin bemüht nur Zitate zu verwenden,
die weitgehend der Wahrheit entsprechen. Natürlich ist es nur eingeschränkt
möglich dies zu beurteilen. Wenn aber neuere oder plausiblere Informationen
in den Medien auftauchen arbeite ich diese in meine jeweilige Veröffentlichung
ein. Außerdem versuche ich, vor allem durch eigene Ergänzungen,
die Zitate so darzustellen, dass wichtige Zusammenhänge nicht völlig
unterschlagen und wenigstens in groben Umrissen beschrieben werden. Bei
den wissenschaftlichen Publikationen ist zu berücksichtigen, dass
es sich oft um bloße Hypothesen handelt, die in der Wissenschaftswelt
diskutiert werden. Einige wenige wissenschaftliche Textauszüge haben
einen etwas bizarren Charakter und sind eher als Sience-Fiction zu betrachten.
Es handelt sich dabei meist um populärwissenschaftliche Bücher
ernsthafter Wissenschaftler, die verkaufsfördernd sensationell aufgemacht
sind. Gelegentlich werden aber auch gewagte Hypothesen in Wissenschaftszeitschriften
veröffentlicht.
Im Augenblick arbeite ich an der Rubrik „Weitere Zitate zum Thema“,
die Sie jeweils am Ende der Satire-Themen finden. Meist sind es Artikel
neueren Datums aus Zeitungen und Zeitschriften. Vor allem wenn das Thema
sehr einseitig ausgeleuchtet ist, bietet dies die Möglichkeit sich
einen etwas besseren Überblick zu verschaffen. Bei den Zitaten zu
„Simulierte Welten“ finden Sie die neuen Artikel (ab 2008)
am Ende unter „Neue Artikel zum Thema“.
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